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FLO MAAK

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Seascapes, 2013

 

Opening August 22, 2013, 7 pm

August 22 - October 12, 2013

 

 

Flo Maak (geb. 1980) studierte an der Frankfurter Städelschule bei Wolfgang Tillmans und Willem de Rooij. Seit Anfang 2013 hat er

eine Gastprofessur inne für Künstlerische Fotografie an der Chung-Ang Universität, Seoul, Südkorea.

 

Seascape wird gewöhnlich mit Seestück übersetzt, wobei aber der Bezug zum Land, wie im englischen landscape gegeben, verloren geht.

Diese Gegenüberstellung, bzw. deren Unterlaufung, von Territorium und offener See, Festem und Flüssigen, Form und Formlosigkeit, ist

verbindendes Thema der zweiten Einzelausstellung von Flo Maak bei Bernhard Knaus Fine Art.

 

Gezeigt werden neue Collagen und Fotografien, sowie eine Serie von „Displaced Displays", die alle in Beziehung stehen zur zentralen Installation

mit dem Titel „Surface Interference Study (after Courbet)". Diese Installation besteht aus einer Sammlung sogenannter „Kundenstopper", die zu

einem abstrahierten Modell einer Brandungswelle zusammengefügt sind. Auf jeder Seite dieser raumteilenden Aufreihung ist jeweils ein Monitor

eingelassen, auf dem eine Kamerafahrt über Details von Gustave Courbets Wogenbilder zu sehen ist. Diese zeigen die Brandungswellen wie aus

Stein gehauen, während der Untergrund wie verflüssigt wirkt. Diese Dialektik zwischen Auflösung und Materialisierung, die das Meer als tatsächlichen

Ort wie auch als Metapher prägt, zieht sich durch alle weiteren in der Ausstellung versammelten Arbeiten.

 

In einem zur Ausstellung erscheinenden Heft beschreibt der Philosoph Daniel Loick dieses Motiv wie folgt: „Maak pointiert einen Widerstreit, den

Gilles Deleuze und Félix Guattari als das Spiel zwischen Territorialisierung und Deterritorialisierung bezeichnet haben. Der Prozess, aus einem

undefinierten Gebiet ein klassifizierbares, kalkulierbares und kontrollierbares Terrain zu machen, ist niemals vollständig abgeschlossen und auch

nicht abschließbar, sondern bleibt ein Kampf der Ordnung mit vorgängigen Kräften der Desorganisation und Dekomposition."

 

Zu der Ausstellung erscheint eine Publikation.

 

 

Flo Maak "on the possibility", 2013

"On the Possibility of an Island", 2013

Pigment Print, Chrome Rahmen

70 x 100 cm

Auflage 4 +1 AP

und

98 x 140 cm

Auflage 2 + 1 AP

 

 

Flo Maak, "A Place Without A Place", 70x100cm, 2013

"A Place Without A Place", 2013

Pigment Print, Chrome Rahmen

100 x 70 cm

Auflage 4 +1 AP

und

140 x 98 cm

Auflage 2 + 1 AP

 

 

Flo Maak, "Floating Space", 40x60cm, 2012

"Floating Space", 2012

Pigment Print, Holzahmen

60 x 41cm

Auflage 4 +1 AP

 

 

Flo Maak, "Beyond The Abyss", 100x70cm, 2013

"Beyond The Abyss", 2013

Pigment Print, Chrome Rahmen

70 x 100 cm

Auflage 4 +1 AP

und

98 x 140 cm

Auflage 2 + 1 AP

 

 

Flo Maak, "Creatures Of The Mud", 70x100cm, 2013

"Creatures Of The Mud", 2013

Pigment Print, Chrome Rahmen

100 x 70 cm

Auflage 4 +1 AP

und

140 x 98 cm

Auflage 2 + 1 AP

Flo Maak, "Surface Interference Study", 2013, 600x100x90cm

Surface Interference Study (after Courbet), 2013

poster stands, spray paint, build-in tft monitors, mediaplayers, looped videos

approx. 650 x 100 x 95 cm

 

 

 

untitled 1-4 (Displaced Displays), 2013

transfer-print on sheet metal, aluminium profiles

approx. 59 x 84 x 2 cm

Unique

 

 

Flo Maak "Evolution-Dissolution-Display", 70x100cm, 2013

"Evolution-Dissolution-Display", 2013

Pigment Print, Chrome Rahmen

10 x 70 cm

Auflage 4 +1 AP

und

140 x 98 cm

Auflage 2 + 1 AP

Copyright: Flo Maak und Bernhard Knaus Fine Art, Frankfurt